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Einleitung

 

Optische Nachrichtentechnik

Bekannltich haben bereits die alten Griechen mit optischen Telegraphen Nachrichten übermittelt, was, auch wenn es heute "primitiv" erscheint, damals sicherlich von höchster Bedeutung war. Dieses Verfahren ist recht leistungsfähig, weil das menschliche Auge mit dem nachgeschalteten Gehirn einen Lichtempfänger darstellt, der bezüglich seiner Empfindlichkeit den Vergleich mit modernsten optischen Empfängern nicht zu scheuen braucht, sehr wohl aber bezüglich der maximal zulässigen Datenrate und der auftretenden Fehlerwahrscheinlichkeit.

Die heutige optische Nachrichtentechnik ist ein Grenzgebiet zwischen traditioneller elektrischer Nachrichten- und Informationstechnik und Optoelektronik. Die Ausweitung des Nachrichtenverkehrs verlangt neue Techniken, da die Zahl der Verbindungen für Datenübertragung sowie Hör- und Fernsehrundfunk in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

Eine der Möglichkeiten, den künftigen Bedarf an Nachrichtenwegen zu decken, ist die Laser-Technik. LASER ist ein Kunstwort, und die Abkürzung für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission). Da die Trägerfrequenz des Laserlichtes rund 5·1014 Hz (660nm) beträgt und der Strahl ohne optische Hilfe von Linsen etwa 100mal schärfer gebündelt ist als ein Richtfunkstrahl, könnten auf einem Laserstrahl theoretisch eine Milliarde Telefongespräche gleichzeitig übertragen werden. Die Schwierigkeiten bestehen darin, einen Modulator zu entwickeln, mit dem ein so großes Nachrichtenband auf den Laserstrahl moduliert werden kann. Der Vorteil von Laserlicht gegenüber anderen Lichtquellen wie LEDs (Light-Emitting Diode) oder thermischen Lichtquellen ist, dass das Licht, das von einem Laser emitiert wird, kohärent und monochromatisch ist, was entscheidend für eine Steigerung der Datenrate ist.

 

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